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Bedingungslose Liebe

Wir alle wollen geliebt werden. So wie wir sind. Und wenn wir diesen Grundsatz beherzigen und an unsere Mitmenschen anwenden, können wir jeden bedingungslos lieben. Oder nicht? Neulich schrieb ich im Blogpost  Wieder fühlen  folgendes:  "Kein Partner, keine Freundin kann uns die Nähe oder Liebe geben, die uns seitens unserer Mutter oder unseres Vaters fehlt. (siehe auch  verletztes innere Kind ) Wir verlangen also unbewusst etwas unmögliches von unserem Partner und/oder Freund/in." Ist das wirklich so? Was ist denn das für eine Liebe von einer Mutter oder einem Vater? Oder sagen wir, nach welcher Liebe sehnen wir uns? Welche Liebe wünschen wir uns? Ja, die bedingungslose Liebe. Wir möchten geliebt werden so wie wir sind. Mit allen Ecken und Kanten. Wie liebe ich denn selber? Ist meine Liebe an Bedingungen geknüpft? Liebe ich jemanden weniger, weil er/sie nicht das macht, was ich mir von ihm/ihr wünsche? Nein. Kann ich jemanden lieben, der unfreundlich zu mir ist? Ja....

Sei gut zu dir

Wie viel Liebe ist gut? Kann man zu viel lieben? Wohl kaum. Aber man muss einen Menschen gehen lassen können, wenn man merkt, dass nur wenig zurück kommt und derjenige nicht bereit ist für die Liebe. Ansonsten ist man nicht gut zu sich und verletzt sich nur selbst. Das, was man nie erzwingen kann, ist der freie Wille. Liebe heißt auch, sich zurück nehmen können. Aus dem Fokus der Beziehung zu treten und seinen eigenen Weg zu gehen. Wenn wir den Fokus auf uns selber legen, anstatt auf den anderen, merken wir besser, was uns persönlich gut tut. Wie geht es mir denn gerade mit der anderen Person? Mal hinspüren wie sich das anfühlt. Man sollte meinen, gut zu sich zu sein ist das natürlichste der Welt! Nein, leider nicht. Oft sind wir sogar viel mehr darauf bedacht, dass es anderen gut geht und vernachlässigen uns selbst dabei total. Das ist v.a. ein Phänomen der weiblichen Spezie. Haben wir doch über Generationen hinweg von Kindesbeinen an gelernt, zu dienen. Wir kümmern uns während wir se...

Energiearbeit

Neulich fand ich den Blog von Lea Hamann und las den Artikel 5 goldene Regeln für Energiearbeit . Was dann geschah war so unglaublich, dass ich es hier in meinem Blog mit meinen Lesern teilen möchte. Es geht zunächst darum Energien wahrzunehmen. In sich zu kehren. Zu spüren, wie es sich in einem anfühlt. Blockaden zu erspüren und zu entlassen. Blockaden können sich in körperlichen Schmerzen zeigen, die ihren Ursprung in der Kindheit haben können ( Das verletzte innere Kind ). Welchen Umgang sind wir mit uns und unseren Mitmenschen gewohnt? Ist es ein liebevoller Umgang? Oder ist dort viel Ablehnung? Ich beobachte seit längerem meine Atmung. Oft ist es eine flache Atmung. Sie zeugt für eine angespannte Haltung. Immer wieder habe ich über längere Zeiträume starke Rückenschmerzen im mittleren Bereich etwas unterhalb der Schulterblätter. Es fühlt sich an wie ein schmerzhafter Muskelkater. Am schlimmsten ist es morgens nach dem Aufwachen. Wie kommt es zu diesen Verspannungen? In...

Liebestank voll oder leer?

In meinem letzten Blogpost ging es um die viele Aufmerksamkeit, die meine Tochter im Moment braucht und dass sie besonders wert auf ungeteilte Aufmerksamkeit legt. Ich sprach bereits an, dass wenn man als Kind nicht genügend Aufmerksamkeit (Liebe) bekommt, das später im Erwachsenenalter zu allen möglichen Beziehungsproblemen führen kann, weil wir immer (unbewusst) erwarten, dass andere unseren Liebestank füllen (sollen). Das funktioniert natürlich nicht, weil kein Mensch später diese Lücke füllen kann. Die Erwartungen an den anderen sind einfach immens hoch, denn schließlich ist die Aufmerksamkeit einer Mutter oder eines Vaters die wichtigste als Baby bzw. Kleinkind. Fehlt diese, entsteht eine Lücke, die im Laufe des Lebens immer größer wird und die wir mit allem möglichen versuchen zu stopfen (Alkohol, Drogen, ungesunde Essgewohnheiten um nur ein paar zu nennen). Doch all diese Ersatzbefriedigungen sind nur von kurzer Dauer. Danach breitet sich wieder Leere aus, die eventuell als noc...

Mein vor Empathie sprühendes Kind

[Ich habe diesen Post Anfang des Jahres, im Januar, geschrieben und bisher nicht veröffentlicht. Er lag in einer Ecke von Entwürfen. Als ich ihn nach längerer Blogpause nun wiederfand, dachte ich: ein wahrer Herzensartikel! Zu schade, um ihn nicht mit anderen zu teilen. Hier ist er also. :-)] Sie ist ein Geschenk. Ich liebe sie. Ganz unverhofft trat sie in mein - in unser - Leben. Wir sind überglücklich, dass es sie gibt. Ich habe meine süße Maus schon öfter im Blog erwähnt. Heute möchte ich einen Blogpost nur ihr widmen. Von Anfang an spürten wir, dass sie anders ist, als andere Babys. Ein sehr ruhiges und wachsames Baby mit dem "Erwachsenenausdruck". Sie war und ist die Beobachterin. Am Anfang fiel es mir etwas schwer, weil ich nicht so recht wusste, wie ich mit ihr umgehen sollte. Ok, das lag vielleicht auch daran, dass ich eine frischgebackene und noch unerfahrene Mama war. Sie war ein sehr ruhiges Baby, zumindest, solange sie regelmäßig (viel und oft) ihre Mahlzeit...

Selbstliebe

Liebe dich selbst, sonst liebt dich keiner Es gibt ein Buch mit dem Titel. Früher dachte ich. Das ist doch Blödsinn! Das ganze Gerede um Selbstliebe. Natürlich konnte ich andere mehr lieben als mich! Wieso sollte ich mich denn zuerst lieben, damit andere mich lieben (können)? Heute sehe ich die Botschaft dahinter. Natürlich liebt man andere Menschen anders, als sich selbst. Aber ich habe verstanden, dass man auch sich selbst wertschätzen muss. Man muss mit sich zufrieden sein, damit man auch mit seinem Leben und mit anderen Menschen zufrieden sein kann. Denn das was du ausstrahlst, bist du. Strahlst du Freude aus, bist du glücklich. Fährst du jemanden an, bist du unzufrieden. Die Unzufriedenheit, die du ausstrahlst, wirkt zumindest irritierend (wenn nicht sogar abstoßend) auf andere und somit schaffst du nur eine Verbindung zu jemanden, der diese Eigenschaft mit dir teilt. Vielleicht denkt ihr, ihr liebt euch, weil ihr die Gemeinsamkeit habt unzufrieden zu sein aber das täuscht, de...